Warum ich 2017 wieder als Pirat für den Bundestag kandidiere:

Ich habe auch 2013 für den Bundestag als Direktkandidatin kandidiert, um in einem von der CDU dominierten Kreis die Stimme zu erheben.

2017 halte ich das für noch wichtiger. Ein Listenplatz ist daher auch erwünscht, um auf Podien eine starke Stimme zu haben, die in der Lage ist, die Politik – oder auch Unpolitik – bestimmter Parteien als das zu entlarven, was es ist: eine Kampfansage an eine freie Demokratie.

Ich bin für ein BGE, für soziale Gerechtigkeit, die bei mir nicht heißt, mit der Gießkanne überall ein Tröpfchen zu hinterlassen! Ich will, dass die bedacht werden, die es brauchen, und die dafür bezahlen, die von allem zuviel haben.

Ein BGE lässt sich nicht von Heute auf  Morgen mal eben so einführen. Ein erster Schritt für mehr soziale Gerechtigkeit heißt, fließende Steuererhöhung von Null bis zu einem Höchstsatz von – wie gehabt – 56%.

Sanktionen bei Hartz IV abschaffen, die hebeln erfolgreich unseren wichtigsten Grundgesetz-Artikel aus: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“!

Ich bin gegen Vorratsdatenspeicherung! Kein Mensch ist ein Terrorist – bis er das Gegenteil beweist!

Ich bin gegen Videoüberwachung, da sie ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Keine Kamera hat jemals ein Verbrechen verhindert. Im Anschluss wurden auch nur die wenigsten Fälle aufgeklärt.

Ich stehe für bessere Bildungsangebote für alle Menschen, dazu gehört auch der feste Bestandteil im Unterricht wie in der Lehrerausbildung: Die Informatik!

Staat und Kirche bedürfen einer klaren Trennung, und ich denke, statt eines Religionsunterrichts gehört an Schulen dringend das Fach Ethik!

Ich antworte gern auf Fragen, ich muss hier nicht zu jedem Thema etwas sagen, sonst wird das hier zu lang, und ihr sollt es ja lesen.

Ich hoffe auf eure Stimme.

Mein Profil im Institut Solidarische Moderne e.V.

https://www.solidarische-moderne.de/de/topic/86.mein-profil.html
Mein Bestreben ist, über Parteizugehörigkeiten hinaus zu arbeiten, mit Menschen, die auf „Machterhalt“ keinen Wert legen, die nicht von einem Wahlkampf zum nächsten überall und immer im Wahlkampf sind.
Mit Menschen, die sich ernsthafte Gedanken machen, wie man Ungerechtigkeit, Unfreiheit, Armut, Sexismus und Rassismus überwinden kann.
Das alles und das ständige Arbeiten gegen Überwachung, für Gleichberechtigung, für soziale Gerechtigkeit kann ich auch in meiner Piratenpartei und werde es unermüdlich weiter tun.
Die Sicht- und Hörbarkeit aber muss ich überall suchen – auch in NGOs!
Wir müssen überall – Weltweit – zusammenarbeiten, solidarisch und Hand in Hand.
Nein, ich bin nicht naiv, Träume und Utopien werden wahr, wenn man einfach anfängt, sie zu verwirklichen.

Eine sehr ungehaltene Rede …

das ist genau so, wie wir Piraten sein wollen – sein müssen!

www.Hollarius.de

Bitte, halte diese Rede, wer immer sich berufen fühlt:

Wir stehen nicht fassungslos vor dem Erstarken der AfD, wir hören nicht erschreckt die rassistischen Thesen der CSU, wir wussten es schon. Rassistisch ist ein großer Teil der Gesellschaft, chauvinistisch und sexistisch, ableistisch und natürlich auch antisemitisch, weil diese Prägung aus tausend Jahren nie wirklich bekämpft wurde.

Aber das ist kein Grund, die Augen zu schließen und den Kopf zu senken. Im Gegenteil! Jetzt ist es an allen Kräften, die politisch auf der Seite der Menschen stehen, den Kopf zu heben und das Projekt Antifaschismus von Grund auf neu und ernsthaft anzugehen. Menschenfeindlichkeit, Supremacy, also jedes Denken, dass sich über andere Menschen stellt, ist das, was wir bekämpfen müssen. Wir ganz besonders, weil unsere Vorfahren es nicht geschafft haben, weil unsere Vorfahren millionenfachen Mord betrieben oder doch zumindest zugelassen haben.

Wir bekämpfen den Hass. Sie nennen uns dafür Gutmenschen. Ja, das…

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Resolution

Resolution Wolfenbüttel
30.08.2016

Resolution des Bundesparteitags (#BPT162) der Piratenpartei Deutschland

Teilen ist das neue Haben – für eine Welt, in der kein Mensch flüchten muss und in der alle leben können, wo sie möchten

Aufgrund der Diskussion über die aktuelle Flüchtlingspolitik haben die Piraten auf dem Bundesparteitag am 28. August 2016 folgende Resolution verabschiedet:

Die Piratenpartei stellt den Menschen mit seiner Würde und seiner Freiheit in den Mittelpunkt ihrer Politik.
Sie tritt dafür ein, dass alle Menschen das Recht darauf haben, überall auf der Welt leben zu können.
Deswegen bekräftigt die Piratenpartei unter anderem die Forderung nach der Wiederherstellung des ursprünglichen Art. 16a Abs. 1 GG („Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“) und die Streichung von Art. 16a Abs. 2-5 GG, die dieses Grundrecht einschränken.

Piraten denken und handeln global. Wir formulieren nicht die Interessen Deutschlands oder Europas, sondern eine Außenpolitik, welche die Bedürfnisse aller Menschen im Blick hat. Leitmotiv des globalen Handelns der Piratenpartei ist das Engagement für Menschenrechte und eine gerechte Gesellschaftsordnung. Wir treten weltweit für die Förderung der Zivilgesellschaft und die Lösung von Konflikten mit friedlichen Mitteln ein. Wir unterstützen das Konzept von unbewaffneter, ziviler Krisenprävention.
Teilhabe an den Ressourcen, Teilhabe an Wissen und Bildung und Teilhabe an politisch-demokratischen Prozessen ist die Lösung: Teilen ist das neue Haben!